Seminar: Energetische Bewertung
Was der Energieausweis aussagt und warum die Energieklasse langfristige Kostenfolgen hat.
Eine Zahl mit langen Konsequenzen
Der Energieausweis ist beim Immobilienkauf gesetzlich vorgeschrieben. Er zeigt an, wie viel Energie ein Gebäude je Quadratmeter und Jahr verbraucht. Die Skala reicht von Klasse A+ (sehr effizient) bis H (sehr ineffizient). Ein Haus der Klasse F kann jährliche Heizkosten verursachen, die deutlich über denen eines vergleichbaren Gebäudes der Klasse B liegen.
Was viele Käufer nicht wissen: Bei einer Sanierungspflicht nach dem Gebäudeenergiegesetz können nach dem Kauf Investitionen nötig werden, die in keinem Kaufpreis eingepreist sind. Das Seminar erklärt, wie der Ausweis gelesen wird, welche Pflichten sich daraus ergeben können und wie diese mit den übrigen Kaufnebenkosten zusammenhängen.
Was das Seminar behandelt
Das Seminar verbindet energetische Bewertung mit den finanziellen Nebenkosten des Kaufs.
Energieausweis verstehen
Bedarfs- und Verbrauchsausweis, was sie jeweils aussagen und warum der Unterschied für Käufer relevant ist. Welche Klasse welche Heizkosten bedeuten kann, dargestellt an konkreten Beispielen in Euro pro Jahr.
GEG-Sanierungspflichten
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt in bestimmten Fällen nach einem Eigentümerwechsel Modernisierungsmaßnahmen vor. Welche Fristen gelten und welche Kosten typischerweise entstehen.
Finanzierungsnebenkosten im Detail
Bereitstellungszinsen entstehen, wenn das Darlehen abgerufen, aber noch nicht vollständig ausgezahlt wurde. Bewertungsgebühren berechnet die Bank für die Wertermittlung. Kontoführungsgebühren und Grundschuldbestellungskosten kommen hinzu. Alle Positionen mit typischen Beträgen.
Instandhaltungsrücklage einschätzen
Wie die Rücklage in der WEG-Abrechnung ausgewiesen wird, wie die II. Berechnungsverordnung als Richtwert dient und was eine Unterdeckung für zukünftige Sonderumlagen bedeuten kann.
Eigentümer- vs. Mieter-Abrechnung
Die Nebenkostenabrechnung einer Eigentümergemeinschaft enthält Positionen, die im Mietverhältnis nicht auftauchen. Hausverwaltungsgebühr, Rücklagenzuführung und Sonderumlagen. Wie diese Positionen zu lesen sind.
Gesamtkostenbetrachtung
Am Ende steht eine vollständige Aufstellung: Kaufpreis, Grunderwerbsteuer je nach Bundesland, Notar- und Grundbuchkosten, Maklerprovision, Finanzierungsnebenkosten und laufende Eigentümerkosten. Alles zusammen in einem Rechenbeispiel.
Energieklasse F: Was das kosten kann
Vergleich zwischen zwei Wohngebäuden gleicher Größe in München, unterschiedliche Energieklasse.
Näherungswerte. Individuelle Kosten hängen von Baujahr, Gebäudetyp und Energiepreisen ab. Keine Beratungsleistung.
Grunderwerbsteuer-Vergleich
Wie hoch ist die Steuer in Ihrem Bundesland? Alle 16 Länder mit konkreten Rechenbeispielen.
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